BERNOULLI-EFFEKT

  1. Einführung
  2. Grundkomponenten der Gesangstechnik
  3. Bernoulli-Effekt
  4. Registermischung/-ausgleich
  5. Allgemeines zum klassichen Gesang
  6. Gesangstechnische Unterschiede zwischen klassischem Gesang und Pop
  7. Singen und Sprechen

Der dosierte Atemfluss trifft nun auf die Stimmlippen und übernimmt im Idealfall über den “Bernoulli”-Effekt teilweise die Funktion der Stimmbandschließer, was diese entspannt. Wenn man beispielsweise in 2 Papierbögen, oben leicht geöffnet, hineinbläst, werden diese – entgegen der Erwartung – durch den entstehenden Unterdruck angesaugt und vibrieren bei entsprechendem Luftfluss.  Weder darf der Atem gepresst werden, also der Druck zu hoch sein, noch darf der Luftfluss zu schwach sein.   Es muss das  ideale Gefühl für den kontinuierlichen Atemfluss gefunden werden, andererseits wird immer falsche Kompensationsspannung im Hals entstehen.